Montagmorgen. Die Obstkiste kommt, alle freuen sich – und am Dienstag sind nur noch drei traurige Äpfel übrig.
Oder das Gegenteil: Am Freitag liegen noch Bananen und Birnen in der Küche und niemand weiß so recht, wohin damit.
Die richtige Menge an Obst fürs Büro zu finden, klingt zunächst einfach. In der Praxis ist der Bedarf aber von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Teamgröße, Anwesenheitstage, Homeoffice, Jahreszeit und sogar der Standort der Obstkiste spielen eine Rolle.
Nach 30 Jahren Erfahrung mit Büro-Obst wissen wir bei Obstkorb: Die perfekte Menge lässt sich nicht ausschließlich anhand der Mitarbeiterzahl berechnen. Aber sie lässt sich ziemlich gut planen.
Wie viel Obst pro MitarbeiterIn ist sinnvoll?
Eine allgemeingültige Stückzahl pro MitarbeiterIn gibt es nicht. Nicht jeder isst jeden Tag Obst und nicht jede Mitarbeiterin oder jeder Mitarbeiter ist an fünf Tagen pro Woche im Büro.
Für die Planung ist deshalb zunächst entscheidend: Wie viele Menschen sind an einem durchschnittlichen Arbeitstag tatsächlich am Standort? Wie häufig soll Obst zur Verfügung stehen? Und soll es ein kleiner gesunder Snack zwischendurch sein oder ein umfangreicheres Angebot?
Genau dafür gibt es auf Obstkorb.at unseren Bedarfsrechner. Sie geben die Anzahl Ihrer MitarbeiterInnen ein und erhalten eine erste Empfehlung für Ihren wöchentlichen Obstbedarf.
Das ist eine gute Ausgangsbasis. Danach beginnt die Feinabstimmung.
20 MitarbeiterInnen brauchen nicht automatisch doppelt so viel Obst wie 10
20 MitarbeiterInnen brauchen nicht automatisch doppelt so viel Obst wie 10
Ein Unternehmen mit 20 MitarbeiterInnen, die täglich gemeinsam im Büro arbeiten, kann einen höheren Verbrauch haben als ein Unternehmen mit 40 MitarbeiterInnen und ausgeprägter Homeoffice-Kultur. Deshalb empfehlen wir, nicht nur die Zahl auf der Mitarbeiterliste anzusehen, sondern den tatsächlichen Büroalltag.
Typische Fragen sind: Wie viele Personen sind durchschnittlich gleichzeitig im Büro? Gibt es besonders starke Präsenztage? Steht die Obstkiste zentral und gut sichtbar? Gibt es bereits andere Snacks oder eine Kantine? Und wie gut wird das Angebot von den MitarbeiterInnen angenommen?
Je besser die Menge zum tatsächlichen Bedarf passt, desto weniger bleibt übrig – und desto größer ist die Freude, wenn die nächste frische Lieferung kommt.
Obstgenuss oder Obstkorb? Auch das beeinflusst die richtige Menge
Bei Obstkorb können Unternehmen zwischen unterschiedlichen Varianten wählen:
Unser Obstgenuss besteht aus vier Sorten. Äpfel und Bananen sind fix dabei, zwei weitere Obstsorten wechseln passend zur Saison. Besonders praktisch: Die benötigte Menge kann in Kilogramm bestellt und damit sehr genau an den Bedarf angepasst werden.
Wer mehr Abwechslung möchte, entscheidet sich für unseren Obstkorb mit acht verschiedenen Obstsorten. Ein Korb enthält rund fünf Kilogramm Obst.
Beide Varianten gibt es auch in Bio-Qualität.
Welche Lösung besser passt, hängt weniger von der Unternehmensgröße als von den Vorlieben des Teams ab. Manche Unternehmen möchten vor allem unkomplizierte Klassiker. Andere lieben es, jede Woche zu entdecken, was diesmal in der Kiste steckt.
Homeoffice bei der Obstbestellung mitdenken
Die Arbeitswelt hat sich verändert – und damit auch der Obstbedarf. Wenn montags und freitags nur wenige Menschen im Büro sind, während Dienstag bis Donnerstag Hochbetrieb herrscht, sollte sich das auch in der Obstversorgung widerspiegeln.
Genau deshalb setzen wir auf Flexibilität. Mengen können angepasst werden, etwa wenn sich die Anwesenheit verändert oder während Urlaubszeiten weniger Obst benötigt wird. Denn die nachhaltigste Obstkiste ist nicht die größte. Es ist jene, die am Ende der Woche aufgegessen ist.
Einmal oder zweimal pro Woche? Auch der Liefertag macht einen Unterschied
Nicht nur die Menge, sondern auch der Zeitpunkt der Lieferung entscheidet darüber, wie frisch und attraktiv das Büro-Obst über die gesamte Arbeitswoche bleibt. Bei Obstkorb liefern wir montags und mittwochs. Für viele Unternehmen ist eine Lieferung am Montag ideal, um gut versorgt in die Woche zu starten. Bei größeren Teams oder einem entsprechend hohen Verbrauch kann zusätzlich eine zweite Lieferung am Mittwoch eingeplant werden.
Das hat gleich mehrere Vorteile: Statt am Montag eine sehr große Menge für die gesamte Woche bereitzustellen, wird der Bedarf auf zwei Lieferungen verteilt. Dadurch kommt zur Wochenmitte nochmals frisches Obst ins Büro, empfindlichere und reifere Sorten müssen nicht mehrere Tage gelagert werden und die Auswahl bleibt auch am Donnerstag und Freitag attraktiv. Gleichzeitig lässt sich besser auf den tatsächlichen Verbrauch reagieren und das Risiko reduzieren, dass einzelne Früchte überreif werden oder übrig bleiben.
Gerade bei größeren Standorten oder Unternehmen mit vielen Präsenztagen kann daher gelten: Nicht unbedingt mehr Obst bestellen – sondern die richtige Menge besser über die Woche verteilen.So bleibt die Obstkiste vom Wochenstart bis zum Freitag ein Benefit, bei dem man gerne zugreift.
Das unterstützt auch sehr schön die zentrale Aussage des bestehenden Beitrags, dass Mitarbeiterzahl allein nicht ausreicht, sondern Anwesenheit, Verbrauch und Arbeitsalltag bei der Planung berücksichtigt werden sollten.
Lieber ausprobieren als theoretisch perfekt berechnen
Unser Tipp aus der Praxis: Starten Sie mit einer realistischen bzw geringeren Menge und beobachten Sie zwei bis vier Wochen lang, wie viel tatsächlich gegessen wird. Ist die Kiste bereits nach einem Tag leer? Dann darf es etwas mehr sein. Bleiben regelmäßig größere Mengen übrig? Dann reduzieren wir.
Auch die Zusammensetzung kann einen Unterschied machen. Vielleicht verschwinden Bananen innerhalb weniger Stunden, während eine andere Sorte weniger gefragt ist. Genau solche Erkenntnisse helfen dabei, die Obstversorgung Schritt für Schritt an das eigene Team anzupassen.
Auch der Standort entscheidet über den Verbrauch
Klingt banal, macht aber einen erstaunlich großen Unterschied: Obst muss gesehen werden. Eine schöne Obstkiste in der zentralen Kaffeeküche wird wesentlich stärker wahrgenommen als Obst, das in einem Lagerraum oder einer wenig frequentierten Teeküche steht.
Unsere Erfahrung zeigt: Je sichtbarer und leichter zugänglich das Obst ist, desto selbstverständlicher greifen MitarbeiterInnen zu. Aus dem „Mitarbeiterbenefit Obst“ wird so schnell eine kleine tägliche Gewohnheit.
Was tun, wenn Obst übrig bleibt?
Auch bei guter Planung kann einmal etwas übrig bleiben. Feiertage, Krankenstände, Außentermine oder spontan mehr Homeoffice lassen sich schließlich nicht immer vorhersehen. Wichtig ist deshalb, regelmäßig zu beobachten und die Bestellmenge bei Bedarf anzupassen.
Sehr reife Früchte müssen nicht automatisch entsorgt werden. Bananen eignen sich beispielsweise hervorragend für Smoothies oder Müslis.
Fazit: Die richtige Obstmenge ist so individuell wie Ihr Team
Gerade bei Obst beurteilen wir Qualität häufig zuerst mit den Augen. Ein kleiner Schönheitsfehler, eine braun gesprenkelte Bananenschale oder eine weiche Birne bedeuten aber nicht automatisch, dass die Frucht entsorgt werden muss. Hier lohnt sich der zweite Blick. Sehr reife Bananen eignen sich beispielsweise wunderbar für´s Müsli oder für eine Bananenmilch. Reifes Obst kann in Joghurt oder Obstsalat wandern.
Gute Lagerung beginnt schon vor der Lieferung
Wie viel Obst ein Unternehmen pro MitarbeiterIn benötigt, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl exakt beantworten. Die Mitarbeiteranzahl liefert den Ausgangspunkt. Anwesenheit, Homeoffice, Vorlieben, Jahreszeit und der tatsächliche Verbrauch bestimmen, wie viel am Ende wirklich gebraucht wird.
Wer trotzdem eine konkrete Orientierung für den Start sucht, kann mit einer einfachen Faustregel rechnen:
Rund zwei Portionen Obst pro MitarbeiterIn und Woche – das entspricht etwa 0,5 kg Obst pro Person.
Bei 10 MitarbeiterInnen wären das beispielsweise rund 5 kg, bei 20 Personen etwa 10 kg und bei 50 MitarbeiterInnen rund 25 kg Obst pro Woche.
Danach gilt: ausprobieren, beobachten und bei Bedarf anpassen. Schon nach wenigen Wochen zeigt sich meist sehr gut, wie viel das eigene Team tatsächlich isst.
Genau dabei hilft auch unser Obstkorb-Bedarfsrechner: Mitarbeiterzahl eingeben, erste Empfehlung erhalten und mit einer passenden Menge starten.
Und wenn am Ende der Woche nur noch die leere Mehrwegkiste dasteht?
Dann war die Menge ziemlich gut gewählt.